Das Suchtpräventionsprogramm Wetterfest (ab der 9. Schulstufe) bietet Lehrkräften eine wertvolle Möglichkeit, die mentalen Gesundheitskompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler zu stärken und gleichzeitig präventiv gegen Suchtverhalten, psychische Störungen und Gewalt vorzugehen. Der Fokus des Programms liegt auf der Förderung von Resilienz und der Entwicklung gesunder Bewältigungsstrategien, die den Jugendlichen helfen, mit stressigen und herausfordernden Situationen besser umzugehen.
Das Programm verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der die Bereiche Selbstbezug, Sozialbezug und Weltbezug integriert. Die Jugendlichen lernen, achtsam mit sich selbst umzugehen, ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu erkennen und Empathie für andere zu entwickeln. Besonders in Krisenzeiten, wie zum Beispiel bei weit verbreiteten Schlafstörungen, die sich negativ auf die mentale Gesundheit auswirken können, zeigt das Programm auf, wie Selbstfürsorge das Wohlbefinden steigert und die Prävention von stressbedingten Erkrankungen unterstützt.
Das Programm ist ideal auf die Lehrpläne der BHS, AHS, BMS und PTS abgestimmt und lässt sich problemlos in den Unterricht integrieren, ohne dass zusätzliche Stunden erforderlich sind. Lehrpersonen, die "Wetterfest" bereits umgesetzt haben, berichten von durchweg positiven Erfahrungen und einer spürbaren Wirkung im Schulalltag.
Unterstützendes und Weiterführendes
Ein umfassender praktischer Teil – genannt "Praxisheft" – mit zahlreichen Übungen sowie ein ausgewogenes Skriptum – genannt "Theorieteil" – bieten die professionelle Voraussetzung, damit Lehrkräfte die Inhalte gut und zufriedenstellend umsetzen können. Zudem bieten Fortbildungsveranstaltungen eine Einführung in Theorie und Praxis der Lebenskompetenzstärkung.
Fortbildung
"Wetterfest" ist als SCHÜLF+ Fortbildung an der PH Tirol im Fortbildungskatalog zu finden, was Lehrkräften eine ausgezeichnete Möglichkeit bietet, sich mit dem Thema Suchtprävention auseinanderzusetzen und das Wissen gezielt in den Unterricht einzubringen.
Prävention durch soziales Lernen
Simone Heller, BA BEd